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Ersatzteil-Management in der Instandhaltung & Produktion

Autor: Robert Paulus -  Außendienstmitarbeiter - SĂŒddeutschland - rpaulus@radwell.de

 

Zu Beginn möchte ich Sie auf einen Exkurs in die Welt der Zahlen und Statistiken mitnehmen. Statistisch gesehen geben deutsche Unternehmen 6 -10% des Bruttoanlagevermögens fĂŒr die jĂ€hrliche Instandhaltung aus. Dies belĂ€uft sich derzeit in der Bundesrepublik Deutschland auf ca. 250 Mrd.[1] Euro jĂ€hrlich. Nehmen wir hierzu noch die indirekten Kosten aus MaschinenausfĂ€llen, LieferausfĂ€lle, QualitĂ€tsproblemen sowie kurzfristige Ersatzinvestitionen, sprechen wir sogar ĂŒber einen Wert von 750 Mrd. Euro pro Jahr.

 

In der Regel belaufen sich die Instandhaltungskosten abhÀngig von Betrieb und Branche auf 2 - 20% des Wiederbeschaffungswertes einer Anlage. Jede Abteilung, Instandhaltung und Produktion nicht ausgenommen, steht unter einem kontinuierlichen Einsparungszwang - Kosten minimieren / Gewinne maximieren.


 

An dieser Stelle möchte ich zum ursprĂŒnglichen Thema zurĂŒck kommen. Auf Grund des anhaltenden Einsparungszwangs ist ein sinnvolles Ersatzteil-Management von großer Bedeutung. Hierbei kommt es auf die Art der Instandhaltungsstrategie an.

  • Ausfallbedingte Instandhaltung oder auch Feuerwehrstrategie genannt
    ReaktionĂ€re Herangehensweise. Die Instandhaltung wird erst dann durchgefĂŒhrt wenn ein Bauteil defekt ist und es bereits zum Maschinenstillstand gekommen ist. Daraus resultieren Ausfallkosten, Produktions- & Umsatzeinbußen sowie drohende Vertragsstrafen.
    Ersatzteile werden oft bei VerfĂŒgbarkeit zu höheren Preisen bezogen.
  • PlanmĂ€ĂŸige Instandhaltung oder prĂ€ventive Instandhaltung
    Ziel ist eine geplante Instandhaltung mit entsprechender Einplanung in die Produktion, um eine hohe AnlagenverfĂŒgbarkeit zu gewĂ€hrleisten. Der Vorteil ist, daß der Zustand der Anlage bekannt ist und bei den nĂ€chsten Instandhaltungsintervallen Komponenten getauscht werden können.
    Ersatzteile können langfristig und mit zeitlichem Vorlauf beschafft werden - dies bietet dem Unternehmen Einsparungspotentiale in der Beschaffung.
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Die Produktion erwartet eine hohe AnlagenverfĂŒgbarkeit. Die Instandhaltung wĂŒrde dies gern durch ein eigenes Ersatzteillager fĂŒr alle kritischen Komponenten gewĂ€hrleisten, sofern kein Wartungsvertrag vorliegt. Hier tritt jedoch ein Zielkonflikt mit dem Einkauf ein. Dieser ermahnt die Instandhaltung, die Lagerhaltungskosten fĂŒr diese Artikel nicht unbedacht zu lassen. Doch was tun??

In der bewĂ€hrten Praxis zeigt sich, daß viele Unternehmen anhand einer Ausfallrisikoanalyse je Anlage kritische Komponenten identifizieren. Diese werden entweder selbst bevorratet oder können innerhalb weniger Stunden vom Hersteller geliefert werden. FĂŒr alle anderen Komponenten wird oft auf

 

Dienstleister zurĂŒckgegriffen. Sei es ein ElektrogroßhĂ€ndler oder der Maschinenbauer selbst, der die Ersatzteile bei sich auf Lager hat.

Vor eine andere Herausforderung werden Unternehmen gestellt, wenn die Komponenten nicht mehr verfĂŒgbar sind und die Anlage bereits aus dem Wartungsvertrag ist. Die Frage „ Wo bekomme ich das jetzt bloß her?“ drĂ€ngt sich förmlich auf. Der Markt bietet hier einige Dienstleistungsunternehmen wie Radwell International, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Hier erhalten Sie oftmals Komponenten, die bereits seit etlichen Jahren abgekĂŒndigt sind. Diese sind nicht unbedingt immer neu, doch ĂŒber die Garantien, die Sie bei diesen Unternehmen erhalten, sind Sie auf der sicheren Seite.

Auch hier bietet sich ein Einsparungspotential fĂŒr Unternehmen an. Investitionen in Neuanlagen können reduziert werden, da dank dieser Dienstleister die bestehende Anlage wieder in Betrieb genommen werden kann. Über die lĂ€ngeren Laufzeiten steigt der Gewinn des Unternehmens an und das vorgegebene Einsparungspotential kann eingehalten werden.

Unsere Erfahrung hat bereits vielen unserer Kunden deutliche Einsparungen gebracht, den Lebenszyklus von Anlagen verlÀngert und Gewinne erhöht.

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Zum Schluss möchte Ich Ihnen noch eine Frage stellen, die sie fĂŒr sich selbst beantworten sollten:

„Kenne ich das Ausfallrisiko meiner Anlagen?“

[1] Quelle: www.ps-consulting.de; 2007

 
 

Radwell ist seit mehr als 35 Jahren Ihr Spezialist fĂŒr Ersatzteil- und Reparaturlösungen sowie Obsoleszenz fĂŒr die Bereiche Industrieller Automatisierungstechnik.

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